Umgang mit Rückbuchungen

Rückbuchungen erfolgen, wenn Ihre Kunden ihre Kreditkartenaussteller oder Banken kontaktieren, um Transaktionen zu beanstanden.

Rückbuchungen können das Ergebnis eines Missverständnisses oder Fehlers sein. Sie könnten auch eine Folge von Kreditkartenbetrug mit gestohlenen Kreditkarten sein. Was immer der Grund ist, finden Sie gemeinsam mit Ihren Kunden heraus, was passiert ist, um die Streitigkeiten beizulegen.

Wenn Ihr Kunde eine Rückbuchung veranlasst, erstattet der Kreditkartenaussteller oder die Bank des Karteninhabers die Transaktion in der Regel sofort zurück. Sobald die Beanstandung erfolgt ist, erhalten Sie eine E-Mail von Stripe, in der alle damit zusammenhängenden Details enthalten sind. Stripe wird dann den beanstandeten Betrag und eine Rückbuchungsgebühr in Höhe von 15 € einen Tag nach der Veranlassung der Beanstandung von Ihrem Konto einziehen.

Wenn Sie die Streitigkeit der Rückbuchung für sich entscheiden, wird Ihnen der beanstandete Betrag sowie die Rückbuchungsgebühr in Höhe von 15 $ auf Ihr Bankkonto rückerstattet.

Leider besteht für Sie nach Einreichen eines Streitfalls keine Möglichkeit, die Gebühr zurückzuerstatten. Ihr Kunde hat bereits den Betrag für die Beanstandung von seiner Bank zurückerhalten, so dass Sie, wenn Sie der Entscheidung zur Rückerstattung zustimmen, keine Maßnahmen ergreifen müssen und Ihr Kunde behält den Betrag.

Umgang mit Fehlern bei Rückbuchungen

  1. Sprechen Sie mit Ihren Kunden, um zu verstehen, warum die Rückbuchung erfolgt ist
  2. Wenn Sie mit Ihrem Kunden gesprochen haben und er bestätigt, dass die Rückbuchung ein Fehler war und er zustimmt, den Streitfall beizulegen, sollte Ihr Kunde mit seiner Bank sprechen und ihr mitteilen, dass er die Rückbuchung stornieren möchte
  3. Sammeln Sie alle zugehörigen Dokumente: Rechnungen, E-Mails, unterschriebene Vereinbarungen, Schriftverkehr, Fotos etc.
  4. Nachdem der Kunde die Streitigkeit bei seiner Bank storniert hat, müssen Sie für den Streitfall dennoch alle Nachweise bei der Bank einreichen
  • Aus den Nachweisen sollte der Bank ersichtlich sein, dass Ihr Kunde den Streitfall beilegen möchte und Sie müssen jegliche Nachweise als E-Mail zur Verfügung stellen, in denen der Kunde dies äußert
  • Falls Ihr Kunde bestimmte Beanstandungen hatte, die zu dem Streitfall geführt haben, erwähnen Sie dies auch in den Nachweisen und stellen Sie alle zugehörigen Dokumente zur Verfügung
  • Falls Sie keine Nachweise zur Verfügung stellen, obwohl der Kunde zugestimmt hat, den Streitfall nicht zu beanspruchen, kann es dennoch vorkommen, dass Sie den Streitfall verlieren

Umgang mit Rückbuchungen

  1. Sprechen Sie mit Ihren Kunden, um zu verstehen, warum die Rückbuchung erfolgt ist
  2. Führen Sie die E-Mail zur Rückbuchung von Stripe in Bezug auf den Streitfall auf
  3. Sammeln Sie alle zugehörigen Dokumente: Rechnungen, E-Mails, unterschriebene Vereinbarungen, Schriftverkehr, Fotos etc.
  4. Zur Beanstandung der Rückbuchung melden Sie sich bei Ihrem Stripe Dashboard an.
  5. Klicken Sie im Bereich „Disputes“ auf die beanstandete Transaktion und öffnen Sie sie
  6. Klicken Sie auf Dispute
  7. Folgen Sie den Anweisungen auf Stripe, um die Rückbuchung zu beanstanden
Haben Sie Fragen? Anfrage einreichen